Wie alles begann – Der Weg zu Game Over – Die Paketsache

Okt. 25, 2025

Ein ganz normaler Sonntag, ein Liegestuhl – und plötzlich eine Idee, die mein Leben verändert hat.
So begann die Geschichte meines Debütromans Game Over – Die Paketsache. Und wenn ich ehrlich bin, begann sie schon viel früher – in meinem Kopf, in meinen Träumen und zwischen Notizen, die ich nie für „echte Literatur“ gehalten hätte.


Kino im Kopf

Ich hatte schon immer extrem realistische Bilder im Kopf. Träume, die sich anfühlen, als würde ich mitten in einem Film mitspielen – mit Geräuschen, Emotionen und oft erstaunlich klaren Dialogen. So lebendig, dass ich manchmal gar nicht aufwachen wollte.
Vielleicht war genau das mein Ausgangspunkt als Autorin: Ich sah Geschichten, bevor ich sie schrieb. Und irgendwann wollten sie raus.


Schreiben als Rettungsleine

Geschrieben habe ich schon länger – zunächst nicht, um zu veröffentlichen, sondern nur um klarzukommen.
Nach einem Burnout war Schreiben mein Weg zurück in die Energie. Damals entstand ein historischer Roman, der noch auf seine Vollendung wartet. Der erste Teil ist fertig, die anderen zwei liegen geplottet in der Schublade.
Schreiben war damals Therapie, kein Projekt. Aber es hat mich wieder ins Leben geführt – und mir beigebracht, auf das zu hören, was in mir schlummert.


Ein magischer Sonntagnachmittag

Eines Tages lag ich im Liegestuhl auf unserer Terrasse. Ich wollte eigentlich nur abschalten – und dann war sie da: die Geschichte.
Zwei Stunden lang lief sie vor meinem inneren Auge ab. Einzelne Szenen, schon fast alle Figuren und ihre Verwicklungen. Als ich aufstand, war ich voller Energie. Ich setzte mich an den Schreibtisch, notierte alles, legte ein Board mit Figuren und Verbindungen an – und begann einfach zu schreiben. Kein Plan, keine Struktur, kein Perfektionismus. Nur Freude.


Komplexität, Kaffee & Krimi

Meine Testleserinnen fragten später: Wie bist du auf diesen Plot gekommen?
Die Antwort ist simpel – und doch schwer zu erklären: Er war einfach da.
Natürlich brauchte es noch Arbeit, um alle Kapitel zu sortieren und die Überschneidungen zu prüfen. Mona, meine Lektorin von buchfein.at, hat dabei einiges an Nerven gelassen (sorry, Mona 😅).

Aber genau das war das Spannende: Zu sehen, wie sich die einzelnen Stränge am Ende (und vor allem in Band 2) perfekt zusammenfügen – fast, als hätten sie von Anfang an aufeinander gewartet.


„Alles steckt in dir“

Meine liebe Freundin Petra sagt immer:

„Alles steckt in dir. Du musst nur hinhören und darauf achten – dann kommt alles von selbst.“

Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass sie recht hat. Wir haben oft verlernt, dieser inneren Stimme zuzuhören.
Game Over – Die Paketsache war für mich der Moment, wieder Vertrauen zu fassen – in meine Intuition, in meine Fantasie, in das, was „einfach kommt“.

Petra hat mich dabei auch mental begleitet – und ich durfte ihre Texte sowie das Design für ihre Website erstellen. Gerne nachzulesen unter: mindandvoice.at.


Selbstzweifel & schwarzer Humor

Natürlich gab es Phasen, in denen ich nicht weiterschreiben konnte.
Selbstzweifel sind hartnäckig – sie sitzen auf der Schulter, kommentieren jedes Wort und trinken dabei deinen Kaffee aus.

Aber zum Glück habe ich Humor. Schwarzen Humor, um genau zu sein – und der hilft nicht nur beim Schreiben von Krimis, sondern auch beim Überleben des Autor*innen-Daseins – oder eigentlich hilft das rein grundsätzlich in diesen Zeiten.

Anfang dieses Jahres habe ich beschlossen: Jetzt oder nie.
Ich habe mich hingesetzt und das von Mona zwischenzeitlich lektorierte Manuskript wieder zur Hand genommen. Und jetzt kann ich bald die Tage zählen, bis ich es endlich veröffentlichen darf.


Die Veröffentlichung steht kurz bevor

Jetzt ist es soweit: Mein Debütroman steht kurz vor der Veröffentlichung.
Und ich könnte nicht glücklicher sein. Von einem spontanen Traum zu einem kompletten Buch – mit Figuren, die mich manchmal genervt, oft überrascht, aber immer begleitet haben. Und die mir alle ans Herz gewachsen sind. Ich bin ja gespannt darauf zu erfahren, welche Lieblingscharaktere sich bei meinen Leser*innen herauskristallisieren werden.

Vielleicht ist das das Schönste am Schreiben: Es zeigt einem, dass Geschichten uns finden, wenn wir bereit sind, ihnen zuzuhören. Und wer weiß – vielleicht träume ich gerade schon vom nächsten kreativen Tod. 😉


Ich verneige mich vor meinen Wegbegleiter*innen

Mein Dank geht an alle, die mich bis hierher begleitet haben – und mir hoffentlich noch weiter folgen werden:

an meinen Sohn und meinen Mann und meine Familie, die – seit ich meine Träume verfolge – viel Geduld mit mir haben,
an Petra, die mein inneres Feuer, dass von jeher für das Schreiben vorhanden war, zum Lodern gebracht hat,
an Ute, meine allererste Testleserin und Korrektoratin,
an alle meine Testleser*innen für ihr offenes und ehrliches Feedback,
an Mona fürs Lektorat-Dickicht,
und an euch alle, die ihr hier mitlest.

Wenn ihr neugierig geworden seid, wie es weitergeht, dann aboniert gerne meinen Newsletter oder folgt mir auf Facebook.

Alles Liebe
Iris